Pressemitteilungen
22.03.2010 , Trier
Sommerferien für den Kaminofen
Wer seinen Kaminofen jetzt gut pflegt, hat im Winter mehr von ihm
Der Schnee ist weg, der Frühling kommt. Während Mensch und Natur nach dem langen Winter wieder richtig aktiv werden, kann sich eine andere Spezies jetzt erst einmal ausruhen: der Kaminofen. Seine Hochsaison geht zu Ende, die Sommerpause steht vor der Tür. Aber was braucht ein Kaminofen eigentlich für die großen Ferien? Wie macht man ihn fit für die ruhige Jahreszeit und was muss man beachten, damit der kommende Winter zu Hause wieder besonders warm und gemütlich wird? Eine professionelle Pflege bekommt der Kaminofen bei einer Wartung durch den Fachhändler. Für Kaminofenbesitzer, welche die Reinigung selbst vornehmen möchten, haben wir ein paar Tipps zusammengestellt:
1. Weg mit dem Winterruß
Ofen und Rohre sollten einmal jährlich auf Ablagerungen untersucht und bei Bedarf gereinigt werden, damit der Rauchabzug nicht behindert wird. Praktisch, wenn der Ofen über Reinigungsöffnungen an den Rohren verfügt. Dann einfach die Öffnung aufschrauben und mit einer Bürste die Rußablagerungen nach unten in den Kaminofen fegen. Bei Öfen ohne Reinigungsöffnungen nimmt man die gesamte Rohrverbindung vorsichtig ab und bringt sie ins Freie zum Ausfegen. Danach entnimmt man die im Feuerraum befindlichen Umlenkplatten und bürstet oder saugt den Ruß ab.
2. Beweglich bleiben
Funktionsteile wie Türgriff, Türscharniere und Aschefachtür bleiben leichtgängig, wenn sie mit einem Spezialfett aus dem Fachhandel behandelt werden. Gegebenenfalls können die Schrauben am Türgriff leicht nachgezogen werden, falls sie sich gelockert haben.
3. Das Styling nicht vergessen
Auch Kaminöfen wollen schön gepflegt sein. Die Oberfläche von Stahlkaminöfen reinigt man mit einem nicht zu feuchten Tuch. Dabei sollte auf agressive Reinigungsmittel mit Essig- oder Zitronensäure verzichtet werden, es besteht sonst die Gefahr von Flugrost. Kratzer auf der Stahlfläche können mit der passenden Sprühfarbe aus dem Fachhandel vorsichtig nachbehandelt werden. Öfen mit Keramikoberfläche sind pflegeleichter: Die Keramik hat eine unempfindliche Oberfläche, bei der sich auch hartnäckige Verschmutzungen gut entfernen lassen.
4. Alle Jahre wieder
Gelegentlich sollten auch die Thermosteine im Feuerraum überprüft werden. Während Risse kein Problem darstellen, sollte man Steine, bei denen ein Stück herausgebrochen ist, austauschen. Das ist, je nach Ofen und Benutzung, aber erst nach einigen Jahren der Fall.
5. Alles noch ganz dicht? Wenn punktuelle Verrußungen am Rand der Feuerraumscheibe auftreten, kann das auf eine undichte Tür hindeuten. In diesem Fall sollte man die Türdichtung auf festen Sitz und abgenutzte Stellen untersuchen, evtl. ist die Dichtung zu erneuern.
6. Fazit
Generell gilt: Achten Sie bei Ihrem Kaminofen auf individuelle Pflege- und Wartungshinweise. Bei richtiger Behandlung können qualitativ hochwertige Kaminöfen durchaus ein Leben lang halten. Und für die warme Jahreszeit gilt: Auch Kaminöfen, die offiziell in den Ferien sind, freuen sich, wenn sie an einem kühlen Sommerabend wohlige Wärme verbreiten können.
1. Weg mit dem Winterruß
Ofen und Rohre sollten einmal jährlich auf Ablagerungen untersucht und bei Bedarf gereinigt werden, damit der Rauchabzug nicht behindert wird. Praktisch, wenn der Ofen über Reinigungsöffnungen an den Rohren verfügt. Dann einfach die Öffnung aufschrauben und mit einer Bürste die Rußablagerungen nach unten in den Kaminofen fegen. Bei Öfen ohne Reinigungsöffnungen nimmt man die gesamte Rohrverbindung vorsichtig ab und bringt sie ins Freie zum Ausfegen. Danach entnimmt man die im Feuerraum befindlichen Umlenkplatten und bürstet oder saugt den Ruß ab.
2. Beweglich bleiben
Funktionsteile wie Türgriff, Türscharniere und Aschefachtür bleiben leichtgängig, wenn sie mit einem Spezialfett aus dem Fachhandel behandelt werden. Gegebenenfalls können die Schrauben am Türgriff leicht nachgezogen werden, falls sie sich gelockert haben.
3. Das Styling nicht vergessen
Auch Kaminöfen wollen schön gepflegt sein. Die Oberfläche von Stahlkaminöfen reinigt man mit einem nicht zu feuchten Tuch. Dabei sollte auf agressive Reinigungsmittel mit Essig- oder Zitronensäure verzichtet werden, es besteht sonst die Gefahr von Flugrost. Kratzer auf der Stahlfläche können mit der passenden Sprühfarbe aus dem Fachhandel vorsichtig nachbehandelt werden. Öfen mit Keramikoberfläche sind pflegeleichter: Die Keramik hat eine unempfindliche Oberfläche, bei der sich auch hartnäckige Verschmutzungen gut entfernen lassen.
4. Alle Jahre wieder
Gelegentlich sollten auch die Thermosteine im Feuerraum überprüft werden. Während Risse kein Problem darstellen, sollte man Steine, bei denen ein Stück herausgebrochen ist, austauschen. Das ist, je nach Ofen und Benutzung, aber erst nach einigen Jahren der Fall.
5. Alles noch ganz dicht? Wenn punktuelle Verrußungen am Rand der Feuerraumscheibe auftreten, kann das auf eine undichte Tür hindeuten. In diesem Fall sollte man die Türdichtung auf festen Sitz und abgenutzte Stellen untersuchen, evtl. ist die Dichtung zu erneuern.
6. Fazit
Generell gilt: Achten Sie bei Ihrem Kaminofen auf individuelle Pflege- und Wartungshinweise. Bei richtiger Behandlung können qualitativ hochwertige Kaminöfen durchaus ein Leben lang halten. Und für die warme Jahreszeit gilt: Auch Kaminöfen, die offiziell in den Ferien sind, freuen sich, wenn sie an einem kühlen Sommerabend wohlige Wärme verbreiten können.
